So grüßte uns jeden Morgen Jaqueline, eine unserer Kellnerinnen im Lifestyle Tropical Beach Resort, in der Domenikanischen Republik. Sonne, türkisblaues Meer und weiter Sandstrand in der Hoteleigenen Bucht liegen hinter uns, aber dazu später mehr.
Schrauben wir die Zeit ein wenig zurück (wer will kann auch drehen;-)), so landen wir auf einem schönen verwunschenen Schloß mitten im Herzen Deutschlands. Der Gedanke an Cair Paravel lag dort am 19. August in der Luft, efeubewachsene Ruinen streckten sich majestätisch in den klaren Sommerhimmel, der Duft von Rosen und ein Hauch von zartem Gebäck durchzog den Innenhof des alten Gemäuers. Erwartungsvolle Spannung erfüllte die edel gekleidete Gesellschaft als sie langsamen Schrittes über einen samtroten Teppich die Schloßkappelle betraten, sich niedersetzten und in aufgeregtem Flüstern den eben durchschrittenen Eingang nicht aus den Augen ließen.
Drei Wochen ist es her, dass dort, an jenem Tag, die wunderschönste aller Prinzessinen ihrem tapferen Ritter zum Altar geführt wurde, drei Wochen, als abends die vornehme Gesellschaft mit Mann und Maus in See stach, Lieder vernahm, Geschichten hörte, Feuerwerk bestaunte, Abenteuer bezwang und am Ende die schwarze Schwägerhexe besiegte. (Charis, du warst umwerfend und Josh, du solltest dich für „Fluch der Karibik Teil 4“ bewerben!)
Ein Tag wie aus einem Märchen, zu schön um wirklich wahr zu sein - und so sind unsere Herzen voller Dankbarkeit gegenüber all denen die diesen Tag mit uns durchlebt haben und ihn zu dem machten was er war.
Nach dem wunderschönen Tag in Mansfeld ging es für uns direkt am nächsten Tag weiter in die Domenikanische Republik. Wir verbrachten eine fantastische Zeit in einem Luxushotel, schlemmten all inclusive in den verschiedenen zum Hotel zugehörenden „a la Carte“ Restaurants, waren kaum noch aus den Pools und dem Meer zu kriegen, und lernten einige wunderbare Leute kennen wie z.B. Jaqueline. Jaqueline bemerkte, daß wir vor jedem Essen beteten und sprach uns recht bald darauf an. So fanden wir heraus das sie auch Christin ist und es entwickelte sich eine Bekanntschaft über die wir mehr als nur froh waren. Jaquelins Lächeln versüßte uns schon am Frühstück den Tag und wies uns immer wieder darauf hin, wie glücklich wir sein durften, dass Gott uns mit allem um uns herum so sehr beschenkt hatte. So gut wir uns mit ihr in einer Mischung aus Englisch und Spanisch verständigen konnten unterhielten wir uns oft mit ihr über Gott, seinen Segen in ihrem und unserem Leben und den Wünsche die wir an ihn haben. Es ist fantastisch zu sehen wie Gott uns gerade durch diese Gespräche zu verstehen gab, daß er uns durch unseren Urlaub begleitet und Teil unseres Urlaubs sein wollte.
Der Urlaub liegt nun hinter uns, der Alltag und die Arbeit vor uns, aber das was bleibt ist, dass Gott mit uns ist, in allem was wir tun. Ich bete, dass diese Gemeinschaft mit Gott unsere Ehe ausmachen wird, dass seine Liebe das Fundament ist auf das wir in unserem Miteinander bauen können, egal durch was wir gerade gehen. An alle Freunde hierbei nochmal eine Herzliche Einladung uns in Erfurt zu besuchen.
Euer Robbe u. Miri
1 Kommentar:
Ich war schon da!
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