Aufgrund unseres Aufenthaltes in Ungarn kommen die Neujahrsgrüße etwas spät, aber dennoch:
Wir wünschen euch ein von Gott gesegnetes neues Jahr, sein Handeln in eurem Leben und das Erleben seiner Liebe Tag für Tag!
Unseren Übergang ins neue Jahr durften wir in Budapest auf der Zitadelle (hoch über der Stadt) erleben.
Auch wenn mir (Robbe) der Anblick nur bei Nacht vergönnt war, bin ich begeistert von der Schönheit dieser Stadt. Aber bevor ich zu langen Erklärungen ansetze, verweis ich lieber auf den Fotoblog.
Doch was mir noch mehr hängengeblieben ist als die Schönheit Budapests, Ungarns oder Wiens, sind die Gedanken über Freundschaft. Ich glaub, wenn es eines gibt das ich auf besondere Art im letzten Jahr gelernt habe, dann das: Wie wichtig es ist, Freunde zu haben, mit denen man gemeinsam seinen Glauben diskutieren und leben kann. Dort wo ich alleine stehe, auf mich gestellt bin, trübt sich schnell meine Begeisterung für Gott, meine Erwartung an ihn und damit auch das Resultat meines Handelns.
Mit Peer zusammen machte ich mir Gedanken über den Begriff "Ewigkeitsperspektive". Was von dem, was wir im letzten Jahr getan haben, was von dem was wir erlebt haben, hat eigentlich einen Wert wenn man es im Blick auf Gott betrachtet?
Ich denk nicht, dass sich dieser Wert an den Taten messen lässt, sondern gehe vielmehr davon aus, dass "Ewigkeitsperspektive" daran gemessen werden kann, in wie weit ich Gott an meinem Handeln Anteil gebe, ihn durch mich handeln lasse. Und hier begegnet mir dann wieder die NT-Sicht der Gemeinschaft der Gläubigen. Paulus, der nicht alleine herumzog, sondern im Team, Jesus der das Teammodell als Jüngerschaft lebt und dann noch der so beliebte Spruch: "Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind da bin Ich mitten unter ihnen".
Das nehme ich ganz besonders fürs neue Jahr mit: Ich brauche Freunde mit denen ich gemeinsam Feuer fangen kann für Gott, unter denen wir uns gegenseitig anstacheln können und mit denen ich gemeinsam Gottes Reich bauen kann.
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